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Kein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, großzügig mit seinem Geld umzugehen. Trotzdem erwartet der Auftraggeber Ergebnisse, die ihn zumindest zufrieden stellen. Daraus ergab sich auf der Seite der Produktionsfirmen bisher ein Dilemma: Weil permanent eine videotechnische Innovation die andere jagte, mussten immer neue Geräte angeschafft werden. Das hielt die Preise für professionelle Produktionen auf hohem Niveau. Seit einigen Jahren können oder wollen sich viele Unternehmen den „Luxus“ einer hochwertigen Produktion nicht mehr leisten und verzichten entweder ganz auf die Herstellung von Filmen oder, noch schlimmer, sie geben sich mit minderwertigen Ergebnissen zufrieden.

 

Heute kommt uns endlich die Technik im Bereich der Industriefilmproduktion mit wesentlich günstigeren Preisen für Geräte entgegen, die obendrein eine hervorragende Bildqualität ermöglichen. Selbst Fernsehanstalten akzeptieren bereits sogenannte semiprofessionelle Kameras. Und weil der Schnitt inzwischen auf Rechnern erstellt wird, die unterhalb der dreiausend-Euro-Schwelle liegen, sind auch die Studiokosten erheblich gesunken. Zum Vergleich: Ein Drei-Maschinen-Schnittplatz kostete vor fünfzehn Jahren mindestens 150 tausend Euro. Heute ist das Sprechermikrofon das teuerste Einzelgerät, denn um die „Neumann-Kanne“ geht kein Weg herum, will man Abstriche an der Tonqualität vermeiden.

 

Aber auch bezüglich der Größe des Drehteams und beim Personalaufwand im Studio hat sich einiges getan. Noch gegen Ende des letzten Jahrhunderts (und das klingt jetzt nicht nur so weit entfernt, in Bezug auf die Videotechnik ist es auch so) brauchte man einen Mann (oder eine kräftige Frau) für den Recorder, den Kameramann (am Kabel des Recorders) und die Tonfrau (oder den Tonmann) mit der Mikrofonangel. Heute schicken Privatsender nicht selten nur noch die Kamerafrau ohne jede Assistenz auf die Jagd. Auch wenn die Kameramikrofone heute bereits oft für den O-Ton ausreichen, bevorzugen wir überwiegend noch immer die Assistenz mit der Mikrofonangel. Auch im Studio brauchte man früher häufig die dritte Hand. Heute benötigt man ein zweites Paar fachkundige Augen, um den Schnitt unbefangen zu beurteilen.

 

Die Konsequenz daraus ist die lean production. Dabei handelt es sich um ein Bündel von Prinzipien. Die erstrebten Effekte entstehen vor allem durch deren Zusammenspiel. Die Verfasser Shah und Ward verstehen unter einer schlanken Produktion „ein integriertes soziotechnisches System, dessen Kernzielsetzung die Beseitigung von Verschwendung ist“.

 

Zu den Forderungen gehören insbesondere:

 

     •  Angemessene technische Ausstattung

     •  Wenig hierarchische Arbeitsorganisation

     •  Konsequentes Qualitätsmanagement

     •  Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

     •  Wertschöpfungs- und Prozessorientierung

Keine Verschwendung durch

 

      •  Wartezeit

      •  Aufwändige Prozesse

      •  Lange Wege

      •  Ungenutztes Potenzial

 

Ganz im Sinne dieser schlanken Produktion sind wir dank unserer Kompetenz in der Lage, unsere Arbeiten bis zur Filmabnahme oder bis zur Veröffentlichung der Web-Site, in Eigenleistung auszuführen. Deshalb können wir Ihnen Kostensicherheit garantieren. Es ist uns bewusst, dass ein Budget nicht ohne weiteres nachträglich aufgestockt werden kann. Nur weil wir keine Fremdleistungen finanzieren müssen, sind wir zum Beispiel bei einem zusätzlichen Dreh- oder Studiotag weder auf Nachforderungen angewiesen, noch haben Sie mit Einsparungen auf Kosten der Qualität zu rechnen. Außerdem gibt es bei uns keinen Informationsverlust durch Hierarchien. Sie sprechen immer mit den Leuten, die Ihren Auftrag ausführen.

 

Die angemessene technische Ausstattung bewirkt eine zusätzliche Kostenreduktion, die sich auf unsere Preisgestaltung auswirkt. Die Foto- und Videotechnik hat sich besonders in den letzten Jahren extrem entwickelt, nun aber zu Gunsten der Kostenseite: Die digitale Fotografie, zusammen mit den heutigen Gestaltungsprogrammen, ermöglichen Eigenleistung und Zeitersparnis.

 

Bei der Filmproduktion leisten heutige Aufnahme- und Schnittsysteme bei wesentlich geringeren Kosten nicht nur mehr, sie sorgen auch für einen verbesserten Workflow. Auch das wirkt sich positiv auf unsere Preisgestaltung aus.

 

Nur für Aufnahmen mit Darstellern, wie zum Beispiel bei der historischen Spielszene in den Filmen für die Hamburger Stadtentwässerung „Das Ziel ist klar“ und „KFA 007 - Was geschieht mit unserem Abwasser“, sind Fremdleistungen für Licht, Kostümbildner, Maske und Aufnahmeleitung erforderlich. Aber dabei handelt es sich ja auch schon um „Großes Kino“.

 

 

Unsere Formel:

 

Kreativität

+

Erfahrung

+

minimale Festkosten

 

=

 

professionelle Leistung

+

günstiger Preis

 

 

Dass Sie sich auf eine professionelle Leistung verlassen können, zeigt Ihnen unsere Filmografie.

Filmproduktion Text Fotografie